CPJ: 2024 war das tödlichste Jahr für Journalisten seit Beginn der Aufzeichnungen
Das Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) berichtete im Februar 2025, dass 2024 124 Journalisten und Medienschaffende getötet wurden — die höchste Zahl, seit die Organisation Anfang der 1990er Jahre mit ihren Aufzeichnungen begann.
Laut CPJ entfielen etwa zwei Drittel dieser Todesfälle auf palästinensische Journalisten, die von Israel im Krieg in Gaza getötet wurden. Die Organisation dokumentierte zudem einen Anstieg gezielter Tötungen in anderen Ländern, darunter Sudan, Pakistan und Mexiko.
Der Bericht betonte die Straflosigkeit als gemeinsamen Faktor: In der überwiegenden Mehrheit der Fälle wird niemand zur Verantwortung gezogen, was die Wiederholung solcher Angriffe begünstigt.
Quelle: Committee to Protect Journalists.